a r t

c o n c e p t

e x h i b i t i o n s

a r t   o n   b u i l d i n g

I N N E N R A U M D E S I G N    2 0 2 0

p r i v a t r ä u m e

ä r z t e h a u s   r o s t o c k

n e u e  a r b e i t e n   a u f   m e t a l l

diese zeichnungen entstanden am ortseingang hartwigsdorf . ich wollte zum kreuzzee fahren, als ich die wundervolle wiese entdeckte. die butterblumen standen dicht bei dicht und ergaben einen gelben teppich. wildgänse saßen in der nähe und mein blick viel auf einen kleinen tümpel mitten auf der wiese, an dessen ufer einige bäume mit ihren aufälligen astgabelungen wie noch nicht ganz vom winterschlaf erwacht, dastanden. die sonne schien, doch ein kalter wind wehte über die wiese. eingemummelt in eine dicke winterjacke, zeichnete ich auf meiner wärmenden unterlage knieend, als ein bauer direkt auf mich zukam. er konnte aus dem umriss, den ich in der ferne bildete, nicht schlau werden, erzählte er und war so neugierig geworden, herausfinden zu wollen, was da auf seinem land vor sich ginge. wir erzählten eine ganze weile -  einfach so. als er fort war, zeichnete ich sein haus, das sich zwischen den bäumen des dorfes in die landschaft duckt und steckte später die zeichnung zur erinnerung in seinen briefkasten...

ein kleiner ausflug ans meer! spontan entscheide ich mich zu einem tagesausflug hoch in den norden nach nonnewitz. als kind verbrachte ich meine ferien dort auf dem zeltplatz. die wunderbare gelassene atmosphäre liegt auch heute noch über dem platz. ich gehe vorbei am früheren zeltkino, in dem wir bei regen die "olsenbande" schauten, blicke in die augen eines kleinen sonnengebräunten mädchens und suche mir dicht an den dünen ein ruhiges plätzchen am strand. von dort schaue ich über den rand des windschutzes auf das geschehen. später laufe ich barfuß im feuchten sand bis zum steilufer, setze mich auf einen der großväterlichen steine und lasse meinen blick schweifen...

e i n z e l s t ü c k e   6 0 x  3 0 c m

3 0  x 6 0  c m

a r b e i t e n   a u f    l e i n w a n d

6.10.2020

ein paar hingeworfene striche auf einer verschmutzt aussehenden leinwand - und doch für mich von so immenser bedeutung, da dieses bild es schafft, mich an meine eigene Wahrnehmung einer schon vergangenen zeit zu erinnern. wenn ich es anschaue, blitzen in meiner vorstellung unterschiedliche erinnerungssequenzen auf: hiddensee, eine vergilbte zeichnung aus den 50er jahren an der wand einer verrauchten kneipe, das wohnzimmer im haus meiner großeltern,  eine fahrt über die landstraßen im auto meiner eltern...

 

 

12.11.2020

...ich habe einen neuen weg entdeckt und eine wunderbare stelle, um zu malen. 

während die sonnenstrahlen an kraft verlieren, breite ich meine leinwand auf der erde aus und stelle mir vor, dem weg weiter zu fuß zu folgen...

f a m i l i e n  -  a r t e n

21. - 27.9.2020

e r i n n e r u n g e n

h e r b s t s a l o n  2 0 1 9

im vergangenen jahr erwarb der freundeskreis der kunstsammlung eine arbeit von mir und überreichte sie an frau dr. cobarg, leiterin der kunstsammlung neubrandenburg. auch freute ich mich, eine sammlerin, die meine künstlerische arbeit seit vielen, vielen jahren verfolgt, wieder begrüßen zu dürfen. Ein überraschender weiterer verkauf endete schließlich mit einer einladung  zu einem wunderbaren essen am gleichen abend mit wunderbaren menschen an einer lang gedeckten tafel. 

a u s s i c h t e n   2 0 2 1

während der ausstellung "familien-arten" besuchte mich das team von videomagic neubrandenburg und beobachtete meine arbeit. das ergebnis soll im kommenden jahr vorgestellt werden...

weitere arbeiten unter den rubriken

n a t u r e ,  a f r i k a , m e t a l